Vom digitalen Buch – Teil 1


Lange hat es gedauert, aber nun bin ich über meinen Schatten gesprungen: Seit ein paar Wochen bin ich Besitzerin eines E-Book-Readers. 
Obwohl Leseratte von Kindesbeinen an und Liebhaber ordentlich befüllter Bücherregale und des erhebenden Gefühls beim Hinaustragen eines neuen Buches aus der Buchhandlung, habe ich diesen Schritt gewagt. Ja, ich musste es "wagen" - bislang fühlte es sich einfach falsch an, zu lesen, ohne einen Einband in den Händen zu halten, ohne Seiten umzublättern, ohne kleine Umschlag-Kunstwerke bewundern zu können. 
Nun aber ist das Kind in den Brunnen gefallen, das Rückgaberrecht habe ich verstreichen lassen. Warum? Dazu hier nun mehr :)

Eingangs möchte ich kurz meine Beziehung zu "echten Büchern" beleuchten: Als ich klein war, sparte ich immer eine gefühlte Ewigkeit mein geringes Taschengeld auf einzelne Hardcover. Das waren für mich eben "echte Bücher" und sie sahen (und sehen auch noch heute) in meinen Augen nicht so lieblos gestaltet und/oder verarbeitet wie etwa ein Softcover aus. Der deutliche Preisunterschied war/ist es mir also tatsächlich wert.
Zum Finden eines neuen Schmökers stundenlang in Büchereien zu stöbern, das liebe ich, seitdem ich denken (bzw. lesen) kann. Ein Buch zu öffnen, das zuvor noch nicht geöffnet oder zumindest noch nicht intensiv gelesen wurde, der Geruch, das Rascheln des Papiers, die Poren der Oberfläche fühlen - das sind Dinge, weswegen ich fast niemals jemanden in eine Bücherei mitnehme. Dann muss ich kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich Lust habe, mir Zeit zu lassen, bis ein neues Buch gefunden ist.
Bücher schließlich zu besitzen und ins Regal stellen ist auch so eine Sache. Bücher definieren mich zu einem großen Stück und ich zeige in meinen Wohnräumen (naturgemäß?) gerne, wer ich bin. Daher tat ich mich schon immer schwer mit geliehenen Büchern. Da gewinnt man ihren Anblick nach dem Lesen lieb und muss sie schon wieder abgeben. Und es sieht aus, als hätte ich sie niemals gelesen. Das stört mich tatsächlich enorm.


Das alles spricht doch nun eigentlich gegen E-Books, nicht wahr? Keine schönen Hardcover, kein Herumstreunen inmitten von ehrwürdigen Alleen aus Büchern, kein "Erfühlen" des Papieres / des Umschlags, kein Einband im Regal als Zeugnis der Zeit, die ich mit einem Stück Literatur verbracht habe. Sondern alles steckt in einem Gerät, dessen Aussehen sich niemals ändert, das dahingehend sogar eher als "neutral" zu bezeichnen ist. Und das Vermögen, Cover in Schwarz-Weiß darzustellen (wie es bei meinem E-Book-Reader der Fall ist) erreicht keinesfalls den Status eines echten Umschlages, der (auch in seiner Farbgebung und seinem Material!) idealerweise konzeptionell mit dem Inhalt des Buches verschmilzt. Überdies werden Besucher wohl kaum darum bitten, meine E-Book-Bibliothek "durchblättern" zu dürfen, so wie sie sonst die Buchrücken in meinen Regalen überfliegen konnten.

Aber nun probierte ich es nun einmal aus. Eigentlich wollte ich mir irgendeine Kleinigkeit gönnen nach Auszahlung meiner Überstunden und einem doch sehr entbehrungsreichen Sommer. Und dem Rückgaberecht sei Dank, wagte ich es also mit dem Kobo Touch für akzeptable 49 Euro.
Platz 
Klappt erwartungsgemäß schon nach kurzer Zeit sehr gut: Platz sparen, weil meine neuen Wohnung sehr klein ist und ich schon jedes Jahr Platzfresser Fachliteratur für's Studium dazu bekomme, die es nicht immer als E-Book gibt.

Preis
E-Books sind eigentlich immer günstiger als die Printversionen, allerdings lohnt es sich mal mehr, mal weniger. Sparen tut man schon! Allerdings sind Preisunterschiede auf allen Plattformen manchmal frustrierend, besonders, wenn die Downloads nur für bestimmte Typen von E-Book-Reader vorgesehen sind und das Umwandeln, das laut Internet möglich sein soll, dann noch illegal ist.

Praktikabilität
Mir ist es wichtig, auch ohne Internet und Laptop Bücher für Recherchen für Schreibprojekte in einem Gerät zusammen haben, um z.B. schnell Dinge nachschauen und vergleichen zu können. Funktioniert super, es ist ein schönes Gefühl, vieles mobil dabei haben zu können.

Transport
Egal ob Rucksack oder Handtasche, einfach überall hin zu transportieren. Der Reader ist schnell eingesteckt und belastet nicht in Sachen Gewicht und Maße. Und ja, dadurch lese ich jetzt viel mehr als vorher unterwegs :)

Meine Kaufentscheidung bereue ich ganz und gar nicht und bin mit dem E-Reader wider Erwarten enorm zufrieden - zumindest allgemein, Vergleiche mit anderen E-Readern kann ich nicht machen. Im zweiten Teil des Posts, der noch folgen wird, berichte ich aber dann konkret von meinen Erfahrungen mit dem Kobo Touch.
Bücher, die ich besonders toll finde, werde ich nach wie vor als Hardcover bestellen. Da kommt kein E-Book-Reader der Welt gegen an! Und ich habe kein Problem damit, besonders gut gefallende Werke auch nach dem Lesen als E-Book dann zusätzlich als schickes Hardcover zu kaufen und nochmals zu lesen. So habe ich das auch früher gehalten mit Softcover-Mängelexemplaren  - und der Ablauf des Musik-Streamens und dann MP3s für MP3-Player oder Schallplatten kaufen ist da ähnlich... Das ist für mich summa summarum einfach ein sehr überlegtes Konsumverhalten. Der persönliche Wert von schönen Hardcovern (oder eben z.B. Schallplatten) nimmt für mich auf diese Weise sogar zu. Denn ich verzichte trotz langsam wachsender Sammlung nicht zwischendurch auf ein gutes "echtes" Buch.

Besitzt ihr auch einen E-Book-Reader? Wenn ja, wie findet ihr die Sache mit E-Books bislang? Und wenn nein - was hält euch zurück?

Kommentare:

  1. Hallo :)
    ich hatte letzte Woche Geburtstag und hab einen E-Reader zum Geburtstag bekommen.
    Hatte vorher schon lange überlegt mir eins zuzulegen, einfach weils enorm praktisch in meinen Augen klang.
    Normalerweise nehme ich immer 3-4 Bücher in den Sommerurlaub mit, wenn möglich gern auch mehr, dieses Jahr aber war ich auf Fahrradtour und da man da nun mal nicht jeden Klimbim mitnehmen kann war es nur ein Buch, was für mich wirklich hart war, da ich Bücher gern einfach so "wegschnurpse" wie meine Mutter sagt.
    Im E-Book habe ich dieses Problem, das ist immer gleich schwer, egal, wie viel zum Lesen ich mit nehme.
    Trotzdem ist auch für mich das fehlende Gefühl eines echten Buchs und dann das Fehlen im Bücherregal schon ein enormer Verlust. Ich sehe es da aber genau wie du, wenn mir ein Buch besonders gut gefällt, hol ich es mir einfach noch "in Echt", weil da kommt einfach nichts gegen an.
    Alles in allem finde ich diese E-Books und E-Reader schon nicht schlecht, solange man eben nicht die echten Bücher aus den Augen verliert :)
    Liebe Grüße
    Josie

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    1. Dann alles Liebe nachträglich zum Geburtstag, Josie :D :D :D

      Ich glaube, den Begriff "wegschnurpsen" muss ich mir merken, der passt ja irgendwie auch bei mir, haha... :p

      Die echten Bücher werde ich auch niemals aus den Augen verlieren, dazu sind sie zu sehr ein Teil meines Lebens! Nun habe ich einfach meinen stressigen Alltag als Studentin mit Teilzeitjob (und Blog und überhaupt) einfach nur ein bisschen einfacher dadurch machen können.

      Welchen E-Book-Reader hast du denn bekommen, wenn ich fragen darf? Was gefällt dir an ihm bislang besonders oder eben nicht so?

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    2. Danke :) und entschuldige die späte Antwort, hatte gar nicht damit gerechnet!
      Ich hab einen Tolino Shine bekommen von Thalia ist der und ich find ihn eigentlich ganz wunderbar, nur leider flackert das Bild manchmal, wenn ich zum Beispiel vom Shop zu meiner Bibliothek wechsele oder so, ich hab aber absolut keine Ahnung und weiß nicht ob das normal ist.
      Auch ansonsten - ich hab mich vorher nie wirklich mit den Dingern beschäftigt, ich kann also nicht sagen ob was fehlt oder wie er im Vergleich ist oder so - ich find ihn total in Ordnung und auch leicht zu verstehen und zu bedienen :)
      Josie

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  2. Hallo Steffi,
    auch ich bin eine totale Leseratte und schnurpse die Bücher nur so weg. Da gibt es manchmal auch ein wenig Platzprobleme in meinem Büchergestell. Bis jetzt habe ich jedoch noch keinen E-Book-Reader. Ich sträube mich dagegen, weil ich finde es ist einfach wirklich nicht das selbe wie wenn man ein richtiges Buch in den Händen hält. Aber das bestätigst du ja auch.
    Ich habe jedoch auch keine Problem damit, mir die Bücher nur auszuleihen und dann wieder abzugeben. Solche Bücher die ich bestimmt ein zweites, drittes... Mal lesen werde, die kaufe ich auch. Im Moment bin ich meine bisherigen Bücher alle nochmals am durchlesen und dann auch am ausmisten, damit es Platz für neue gibt :-)

    Ich fand es aber sehr spannend deinen Beitrag zu lesen und bin gespannt auf den zweiten Teil.

    Mit lieben Grüssen Alizeti

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    1. Dieses "Sträuben" kommt mir enorm bekannt vor :) Habe sogar noch einen Blogpost-Entwurf für IRGENDSCHÖN gefunden, in dem es darum ging, dass ich mit diesem Gedanken an ein "digitales Buch" so gar nicht warm werden könne (datiert Januar 2013...). Wäre die Rezensionen über den Kobo Touch und der Preis nicht so gut gewesen, wäre ich da immer noch nicht viel weiter...

      Freut mich, dass dir der Beitrag gefallen hat :D♥

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  3. mein freund hat mir zu weihnachten den kindle paperwhite geschenkt. ich hab eigentlich immer gemeckert & meinte, dass das doch kein echtes buch sei. dass man doch etwas "in der hand haben müsse" & die bücher einfach eselohren brauchen. aber ich sehe auch ein, dass es für so eine vorliebe bald keinen platz mehr in unseren regalen gibt. und ich oft nicht mal genug platz in meiner (hand)tasche für ein richtig dickes buch habe. ganz abgesehen davon, dass es auch unpraktisch & unhandlich wär.
    also hat er mir eben den paperwhite geschenkt & so skeptisch wie ich anfangs war, umso begeisterter bin ich mittlerweile. ich lese wieder wesentlich mehr als davor und muss mir beim kofferpacken für den urlaub keine gedanken wegen gewichtsbeschränkungen mehr machen. noch dazu kann ich von überall ein buch (in deutsch) kaufen, sollte ich doch das ganze virtuelle regal ausgelesen haben.
    alles in allem: ich finde es ganz unerwartet richtig super!

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    1. Stimmt, den Aspekt, dass man überall, wo es LAN oder WLAN gibt, Bücher runterladen kann, kommt noch dazu :) Bislang habe ich das nur Zuhause in aller Ruhe gemacht, daher hatte ich das gar nicht so im Hinterkopf beim Verfassen dieses Posts. Danke auf jeden Fall für deinen kleinen Erfahrungsbericht und die Ergänzung :D

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  4. Du schreibst irgendwie immer über so Sachen, über die ich auch nachdenke!
    Es ist schön das mal vom jemandem zu hören/lesen, dem es ähnlich ergeht. Also ich bin jetzt keine so extreme Leserin wie du, aber es ist irgendwie doch was anderes wenn man so richtig das Buch in der Hand hat. Ich schleppe das Buch, das ich immer momentan lese, auch immer mit mir rum und manchmal sind das auch echt dicke Wälzer. Da spricht der E-Book Reader mit seiner Form und so weiter ja für sich. Aber wenn ich ein Buch unterwegs lese, (das klingt jetzt komisch) gebe ich auch gern damit an :D Das Cover sieht dann halt jeder so, weißt du was ich meine? Das ist eigentlich voll blödsinnig.

    Und ich bin kein Bücherwurm. Ich lese gelegentlich, bin nicht unbedingt süchtig danach. Deswegen weiß ich auch nicht, ob sich so eine Anschaffung für mich lohnen würde.

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    1. Ich gestehe: Ich bin Telepath. Nicht. Aber freut mich, wenn ich es häufig schaffe, dich mit den Posts anzusprechen :D

      Meine "Sucht" ist jetzt auch sehr durch's Finanzielle bedingt durch Studium eingeschränkt, daher klingt das jetzt vielleicht auch krasser, als es momentan leider ist :p
      Meine Bücher muss jetzt nicht alle Welt unbedingt sehen, aber tatsächlich verschwindet einfach ein gutes Cover mit so einem Reader komplett. Das tötet ein bisschen die Arbeit des Grafikdesigner bzw. nimmt ihr doch enorm an Wirkung. Mal ganz abgesehen davon, dass es michauch ein bisschen na ja... stolz macht, mit einem schönen Buch rumzulaufen. Kommt deiner Sache doch dann recht nahe :)

      Was du tun kannst, ist dir soetwas mal auszuleihen oder es zu kaufen und dann vom Rückgaberecht Gebrauch zu machen. Mit letzterem im Hinterkopf habe ich das Ganze überhaupt gewagt :D

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  5. Ich hab seit fast zwei Jahren meinen Kindle und ich liebe ihn.
    Es ist einfach toll, das gewünschte Buch sofort lesen zu können ohne aus dem Haus zu müssen.
    Andererseits gehe ich super gerne in den Buchladen und stöbere stundenlang in den Regalen. Auch auf dem Flohmarkt kaufe ich liebend gerne Bücher.
    Manche Bücher muss man auch einfach zu Hause stehen haben!

    Liebe Grüße,
    Antonia

    P.S.: schön wieder von dir zu lesen :)

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    1. Kann mich dir in allen Punkten nur anschließen :) Besonders packen mich manchmal Sondereditionen, das passierte mir bei den "Tributen von Panem", als eine Hardcover-Edition herauskam, die nicht schrie "ICH BIN EIN JUGENDBUUUUUUUCH!!!". Oder als ich in London war und eine superschöne Version von Barries "Peter Pan" mit traumhaften Illustrationen entdeckte (und dann einen geplanten AUsflug ins Restaurant dann knicken konnte, haha...). Aber ich finde, das ist eine akzeptable, ja sogar schöne Schwäche :D

      PS: Freu mich auch, endlich wieder da zu sein :D♥

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  6. Ich bleibe dem gedruckten Wort treu ;)

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  7. Ich weiß nicht genau, wie gut sich das Gerät in der Praxis mit pdfs verträgt - theoretisch müsste es wohl gehen - aber wer weiß, jedenfalls auf electrocomics gibt es viele schöne Graphic Novels, Cartoons...

    http://www.electrocomics.com

    Bei dem Preis bin ich tatsächlich selbst beinah schwach geworden, mal sehen, wie lange der Widerstand anhält.


    PS: Schön, dass es hier weitergeht.

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    1. Schicke Seite, danke für den Tipp! Und das mit den PDFs werde ich im Artikel auch ansprechen, der kommt aber erst nächte Woche :) Bis dahin werde ich die Comic-Seite aber auch zusätzlich ausprobiert haben, sodass ich das sicherlich einbauen kann.

      Ja, der Preis war's und die GEwissheit, es bei Nichtgefallen zurückgeben zu können. Was ich dann eh nicht tat. Muss man natürlich auch mit rechnen :p

      PS: Ich find's auch schön, hab das hier alles echt vermisst :)

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  8. Aw, haha. Den Schritt habe ich auch gewagt - und es bitter bereuht :/ Hatte den normalen Kindle von Amazon probiert, und das war so gar nicht meins. Da war viel, was dagegen sprach. Abgesehen von dem Gerät an sich, welches mich enttäuschte [Keine Hintergrundbeleuchtung, also kein Lesen im Dunkeln, langsamer Seitenaufbau, unangenehmes Lesegefühl] war es mir schlicht zu dünn. Ich konnte die Seitenzahl des Buches nicht einschätzen - wie weit bin ich, wie viel hab ich noch vor mir? Sicherlich, es wäre sehr viel platzsparender, vor allem in einer kleinen Tasche - aber ich komm da echt nicht ran. Der Kindle ging zurück, seitdem sind aber 2 'echte' Bücher bei mir eingezogen - Tendenz steigend, und generell lese ich endlich wieder seit Jahren richtig viel.

    Ich bin übrigens Fan von Softcovern *g*
    Die Beschaffenheit gefällt mir besser und mich stören oft die extra Umschläge bei Hardcovern. Dafür stehen die wenigen 'richtigen' Bücher dann aber auch schick platziert im Regal. ;)

    49 Euro finde ich übrigens gar nicht schlecht. Das Gerät macht einen echt guten Eindruck. Ich verteufel Reader immerhin nicht mehr so wie früher, aber ich weiß nun, was ich an Papierbüchern wieder richtig schätze. Aber vllt, in 2-3 Jahren, wenn kein Platz mehr im Regal ist... ;) [Umzüge sind auch immer ein Spaß... x_x]

    Liebe Grüße ♥

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    1. Hintergrundbeleuchtung war für mich nie ein Kriterium, hatteich bei Büchern ja auch nie, leuchtende Seiten :p Auch wenn ich zugegebenermaßen kurz danach gegoogelt habe, die Preisunterschiede waren mir aber dann doch zu krass. Hatte/habe eben ein striktes Budget :/

      Jaa, das mit der Dicke... Das ist anfangs wirklich etwas irritierend. Aber ich glaube, die Anzeige im Ruhemodus, wieviel ich schon gelesen habe oder ein Fingerdruck während des Lesens und die Prozentzahl wird angezeigt... Da war das ganz schnell nicht mehr so tragisch :p

      Oh ja, Umzüge mit Büchern :/ Wobei ich dieses Jahr allerdings einen kleinen Trick eingeführt habe: Weinkästen als modulares Regal benutzt - und gleichzeitig damit stabile Bücherkisten (und stapelbar!) für den Umzug :D

      Ja, 49€ war vollkommen okay. Natürlich ist das Gerät ohne Hintergrundbeleuchtung, wollte (und konnte) nur ein einfaches Gerät ohne Schnickschnack. Werde aber im zweiten Teil nächste Woche auf den Kobo Touch selber eingehen :)

      :D♥♥♥

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  9. Ich hab mir dazu bisher irgendwie noch gar keine Gedanken gemacht. Ich lese zwar gerne mal ein Buch, habe dafür aber meistens nicht so viel Zeit - wenn ich schon (gefühlte) zweihundert Seiten Unilektüre pro Woche schaffen muss, bleiben Romane eher auf der Strecke. Deshalb ist lesen für mich irgendwie etwas, zu dem ich mir Zeit nehme bzw. das ich mache, wenn ich mal nichts zu tun habe. Alles in allem etwas, zu dem ich mich bewusst entscheide, mir einen Tee mache, mich aufs Sofa kuschle und so weiter. Deshalb sehe ich irgendwie gar nicht die Notwendigkeit eines E-Readers. Klar, wenn man in den Urlaub fährt, ist der vielleicht praktisch, aber das ist dann nur noch ein elektronisches Gerät, das mir geklaut werden oder kaputt gehen kann, und wenn ich mehr Bücher brauche, als ich tragen kann, versuche ich eben, unterwegs zu tauschen oder kaufe mir ein neues.
    Das mit dem gefüllten Bücherregal verstehe ich außerdem sehr gut... ich mag es, wenn Leute in meine Wohnung kommen, sich ein Bild von allem machen und der Blick dann auch auf die Bücher fällt... irgendwie doch etwas, was einen ausmacht und ein gewisses Bild vermittelt. Und so kommen auch oft Gespräche über Literatur zustande :) Ich verleihe allerdings sehr gerne, es freut mich immer, wenn ich andere mit meinen Leidenschaften anstecken kann. Mein Freund leiht sich immer mal wieder ein Buch aus, und das, obwohl er früher eigentlich kaum irgendwas gelesen hat. So was freut mich dann sehr :)

    Danke für deinen Kommentar! Ich glaube, regelmäßig ist die Zeitschrift gar nicht geplant - ich weiß nicht, ob und wann es überhaupt eine zweite Ausgabe geben wird.

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    1. Ich muss auch sehr viel für's Studium lesen, aber gleichzeitig auch viel Bus fahren. Und mir persönlich kommt der E-Reader da sehr recht, weil ich neben der Uni-Lektüre einen "Freizeit-Wälzer" dabei haben kann, der aber klein und leicht ist. Im Moment freue ich mich so sehr wie nie auf's Busfahren zur Uni :p

      Ja, solche Gespräche über Literatur, anreget vom Inhalt des Bücherregals, werden dadurch quasi reduziert oder aber eben beschränkt. Habe momentan ein paar Bücher zum Thema Steampunk/Cyberpunk auf meinem Reader, allerdings nix von alledem in meinem Regal...

      "Ich glaube, regelmäßig ist die Zeitschrift gar nicht geplant - ich weiß nicht, ob und wann es überhaupt eine zweite Ausgabe geben wird."
      Kann mir auch echt nicht vorstellen, dass es da sooo viel gibt, dass das möglich wäre...

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  10. ich überlege auch seit einiger Zeit wegen sowas, aber momentan kann ich's mir einfach nicht leisten ._. auch keine Bücher, aber zum Glück gibt's ja Stadt-und Schulbibliothek ;)
    Wenn ich mir einen E-Book-Reader zulegen würde, dann würde ich, genau wie du, die richtig guten Bücher nachher kaufen und nochmal lesen, auch wenn mein Platz im Familien-Bücherschrank schon jetzt mehr als komplett ausgelastet ist..
    Ella

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  11. Ich habe bereits seit einigen Jahren einen E-Reader - und bin damit mehr als zufrieden! Manche Bücher sind einfach so riesig, die mag ich nicht mitschleppen. Ich lese allerdings fast nur englische eBooks, da die meistens deutlich günstiger sind als die deutschen Versionen.

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